Montag, 27.07.2020

Fledermäuse sind faszinierende Tiere: Sie fliegen mit den Händen und „sehen“ mit den Ohren. Bei dieser exklusiven „Forschungsnacht“ sind Sie mitten drinnen in der „Fledermausarbeit“: Mit Hilfe von speziellen technischen Geräten wie einem Bat Detektor kann man einen spannenden Einblick in das Leben dieser heimlichen Tiere gewinnen. Mit etwas Glück gelingt es uns vielleicht sogar, einen der gewandten Flugkünstler zu fangen.

Bei Regenwetter findet die Veranstaltung nicht statt. Bitte auf warme Kleidung achten und eine Taschenlampe mitbringen!

Treffpunkt: Floimayrhof, Fam. Reiter, Eben 11, 4076 St. Marienkirchen/Polsenz

Kosten: € 16,- / Kinder € 8,- (inkl. Jause und Getränke)

Leitung: Julia Kropfberger, Mag. Isabel Schmotzer

Veranstalter: Naturschutzbund OÖ, Koordinationsstelle für Fledermausschutz und -forschung in Österreich (KFFÖ) und Naturpark Obst-Hügel-Land

Anmeldung: Naturpark Obst-Hügel-Land, Tel: 07249/47112-25, Mail

 

Mittwoch, 29.07.2020

© ÖNB Archiv

Die Zauneidechse, das Reptil des Jahres 2020, ist eine weit verbreitete Art im Wiener Stadtgebiet. So existieren beispielsweise individuenreiche Bestände im Areal des ehemaligen Bahnhofs Breitenlee bzw. angrenzend in Aspern Nord, im Südteil der Donauinsel, im Bereich des Hochwasserdammes in der Lobau sowie am Kuchelauer Hafen und am Marchfeldkanal in Stammersdorf. An sämtlichen anderen Standorten wurde die Zauneidechse aber nur mehr in geringen Individuendichten (1-5 Exemplare) festgestellt. In vielen Bereichen kam es während der letzten Jahre zu einem starken Bestandsrückgang. So gelangen im Zuge von Erhebungen in den Jahren 2015 und 2016 beispielsweise keine Nachweise mehr aus dem Wienerberggelände, dem Goldberg, aus weiten Teilen des Bisamberges, dem Pötzleinsdorfer Parkes und dem Laaer Wald und aus dem Prater ist die Art seit den 90er Jahren ganz verschwunden. Die Zauneidechse besiedelt in Wien vorzugsweise Ruderalflächen, Hochwasserdämme (Alberner Hafen, Lobau), Bahngleisanlagen (Breitenlee, Aspern), Böschungen von Gewässern (Kuchelauer Hafen, Marchfeldkanal) und (ehemalige) Abbaugebiete (Donaustadt, Stammersdorf). Wichtig ist ein hohes Angebot an Versteckmöglichkeiten (z. B. Totholzhaufen) sowie das Vorhandensein von offenen und gut grabbaren Stellen zur Eiablage. Gebietsweise werden auch Weinbaulandschaften besiedelt (z. B. Salmannsdorf, Bisamberg), allerdings fehlt sie aufgrund des Konkurrenzdruckes mit der Smaragdeidechse weitestgehend am Kahlen- und Leopoldsberg. Die Gründe für den Rückgang sind standortspezifisch unterschiedlich und in vielen Fällen auch nur zu vermuten. Neben der zunehmenden Verbauung und direkten Zerstörung von Habitaten sind als weitere Gründe der Prädationsdruck durch Krähen und freilaufende Katzen sowie die Störung durch Hunde und Besucher zu nennen. Aufgrund der an den Transekten erhobenen Daten wird der Erhaltungszustand der Zauneidechse in Wien mit „B“ (mittlerer Bereich) eingestuft. Da aber aus den oben genannten Gründen von einer weiteren Verschlechterung der Habitat- und Bestandssituation auszugehen ist, wird ein negativer Trend zu erwarten sein.

Am 29.07.2020 ab 18:00 gibts dazu einen Vortrag von Mag. Rudolf Klepsch und Johannes Hill in den Räumlicheiten der Naturschutzbund Landesgruppe Wien. Museumsplatz 1 / Stiege 13 1070 Wien


Donnerstag, 30.07.2020

Fledermäuse sind faszinierende Tiere: Sie fliegen mit den Händen und „sehen“ mit den Ohren. Bei dieser exklusiven „Forschungsnacht“ sind Sie mitten drinnen in der „Fledermausarbeit“: Mit Hilfe von speziellen technischen Geräten wie einem Bat Detektor kann man einen spannenden Einblick in das Leben dieser heimlichen Tiere gewinnen. Mit etwas Glück gelingt es uns vielleicht sogar, einen der gewandten Flugkünstler zu fangen.

Bei Regenwetter findet die Veranstaltung nicht statt. Bitte auf warme Kleidung achten und eine Taschenlampe mitbringen!

Treffpunkt: Floimayrhof, Fam. Reiter, Eben 11, 4076 St. Marienkirchen/Polsenz

Kosten: € 16,- / Kinder € 8,- (inkl. Jause und Getränke)

Leitung: Julia Kropfberger, Mag. Isabel Schmotzer

Veranstalter: Naturschutzbund OÖ, Koordinationsstelle für Fledermausschutz und -forschung in Österreich (KFFÖ) und Naturpark Obst-Hügel-Land

Anmeldung: Naturpark Obst-Hügel-Land, Tel: 07249/47112-25, Mail

Freitag, 31.07.2020

Packer Stausee (Details nach Anmeldung!)

Dauer: ca. 6 Stunden (open End, Möglichkeit zu baden)

Treffpunkt: Packer Stausee (Details nach Anmeldung)

TN-Beitrag: 79 eur

Inhalt: Kräuterwanderung am Packer Stausee mit anschließender Kräuterkesselsuppe am Lagerfeuer und ca. 2 std. Kanupaddeln. Im Anschluss Möglichkeit zu baden etc.

Optimal für Familien und auch Kindern geeignet!

Verbindliche Anmeldung und weitere Infos: michael.flechl@outlook.com oder 06644984258

https://www.facebook.com/events/569632180654470/

Sonntag, 02.08.2020

   

Auch im Jahr 2020 gibt es wieder das Green Belt Camp Maltsch/Malše des Naturschutzbundes! Möchten Sie mit Gleichgesinnten aktiv mithelfen, seltene Arten am Grünen Band Europas zu fördern? Dann melden Sie sich bitte als Teilnehmer des Green Belt Camps Maltsch an.

Gesucht werden Teilnehmer ab 18 Jahren.

 
Die Maltsch ist ein Grenzfluss zwischen Österreich und Tschechien. Hier befinden sich noch Feuchtwiesen und großflächige Überschwemmungsgebiete. Diese sind ein wichtiger Lebensraum für selten gewordene Wiesenbrüter wie Wachtelkönig und Braunkehlchen. Um diese Lebensräume zu erhalten, werden im Rahmen des Green Belt Camps notwendige Pflegemaßnahmen (vor allem Mahd und Entbuschen) durchgeführt.
Doch auch das Vergnügen soll nicht zu kurz kommen: Am Freizeit-Programm stehen eine Exkursion durch das NATURA 2000-Gebiet Maltsch sowie ein Fledermaus-Spaziergang in Freistadt.

Die Kosten für die An- und Abreise sind selbst zu tragen. Die Verpflegung sowie das Freizeitprogramm sind für die Teilnehmer kostenlos. Übernachtet wird in Zelten. Ein Ausweichquartier bei sehr schlechtem Wetter ist vorhanden.

Wo: 4262 Leopoldschlag

Weitere Informationen und Anmeldung: Naturschutzbund Oberösterreich
Email: oberoesterreich@naturschutzbund.at
Tel.: +43 732 77 92 79

Das Green Belt Camp wird gefördert vom Land Oberösterreich, Abteilung Naturschutz.  

 

   

Auch im Jahr 2020 gibt es wieder das Green Belt Camp Maltsch/Malše des Naturschutzbundes! Möchten Sie mit Gleichgesinnten aktiv mithelfen, seltene Arten am Grünen Band Europas zu fördern? Dann melden Sie sich bitte als Teilnehmer des Green Belt Camps Maltsch an.

Gesucht werden Teilnehmer ab 18 Jahren.

 
Die Maltsch ist ein Grenzfluss zwischen Österreich und Tschechien. Hier befinden sich noch Feuchtwiesen und großflächige Überschwemmungsgebiete. Diese sind ein wichtiger Lebensraum für selten gewordene Wiesenbrüter wie Wachtelkönig und Braunkehlchen. Um diese Lebensräume zu erhalten, werden im Rahmen des Green Belt Camps notwendige Pflegemaßnahmen (vor allem Mahd und Entbuschen) durchgeführt.
Doch auch das Vergnügen soll nicht zu kurz kommen: Am Freizeit-Programm stehen eine Exkursion durch das NATURA 2000-Gebiet Maltsch sowie ein Fledermaus-Spaziergang in Freistadt.

Die Kosten für die An- und Abreise sind selbst zu tragen. Die Verpflegung sowie das Freizeitprogramm sind für die Teilnehmer kostenlos. Übernachtet wird in Zelten. Ein Ausweichquartier bei sehr schlechtem Wetter ist vorhanden.

Wo: 4262 Leopoldschlag

Weitere Informationen und Anmeldung: Naturschutzbund Oberösterreich
Email: oberoesterreich@naturschutzbund.at
Tel.: +43 732 77 92 79

Das Green Belt Camp wird gefördert vom Land Oberösterreich, Abteilung Naturschutz.  

 

   

Auch im Jahr 2020 gibt es wieder das Green Belt Camp Maltsch/Malše des Naturschutzbundes! Möchten Sie mit Gleichgesinnten aktiv mithelfen, seltene Arten am Grünen Band Europas zu fördern? Dann melden Sie sich bitte als Teilnehmer des Green Belt Camps Maltsch an.

Gesucht werden Teilnehmer ab 18 Jahren.

 
Die Maltsch ist ein Grenzfluss zwischen Österreich und Tschechien. Hier befinden sich noch Feuchtwiesen und großflächige Überschwemmungsgebiete. Diese sind ein wichtiger Lebensraum für selten gewordene Wiesenbrüter wie Wachtelkönig und Braunkehlchen. Um diese Lebensräume zu erhalten, werden im Rahmen des Green Belt Camps notwendige Pflegemaßnahmen (vor allem Mahd und Entbuschen) durchgeführt.
Doch auch das Vergnügen soll nicht zu kurz kommen: Am Freizeit-Programm stehen eine Exkursion durch das NATURA 2000-Gebiet Maltsch sowie ein Fledermaus-Spaziergang in Freistadt.

Die Kosten für die An- und Abreise sind selbst zu tragen. Die Verpflegung sowie das Freizeitprogramm sind für die Teilnehmer kostenlos. Übernachtet wird in Zelten. Ein Ausweichquartier bei sehr schlechtem Wetter ist vorhanden.

Wo: NATURA 2000-Infozentrum am Grünen Band Europas des Naturschutzbundes, Marktplatz 2, 4262 Leopoldschlag

Weitere Informationen und Anmeldung: Naturschutzbund Oberösterreich
Email: oberoesterreich@naturschutzbund.at
Tel.: +43 732 77 92 79

Das Green Belt Camp wird gefördert vom Land Oberösterreich, Abteilung Naturschutz.  

St. Radegund Schöckl-Seilbahn (Talstation)

Dauer: ca. 2,5 Stunden
TN-Beitrag: 30 EUR (Kinder 50% Rabatt)

Inhalt: Bei der Kräuterwanderung besuchen wir auch den Kneipp-Kräutergarten und kommen auf der „Ungarischen Runde“ bei mehreren Quellen vorbei, bei denen wir kurz Inne halten. Dabei lernen wir gesunde essbare Wildkräuter, Heilpflanzen und Wildobst kennen, verkosten und sammeln diese. Weiters erfahren Sie viel Wissenswertes zu den Pflanzen, der richtigen Bestimmung (Merkmale), Kulturgeschichte, Inhaltsstoffe und deren Verwendung. Bitte eine Stofftasche oder einen Korb zum Kräuter sammeln mitnehmen. Die Wanderung findet bei jedem Wetter statt! Ein Erlebnis mit allen Sinnen!

Verbindliche Anmeldung und weitere Infos: michael.flechl@outlook.com

oder 06644984258

Mittwoch, 05.08.2020

© Herbert Floigl

Bis vor wenigen Jahren war die „Pionier-Oase“ am Fuße des Laaer Berges im 10. Wiener Gemeindebezirk eine typische Wiener Wohnsiedlung aus den 1950er Jahren. Auch die etwa 11000 m2 große Grünfläche der Anlage unterschied sich hinsichtlich ihrer Struktur und Pflege kaum von jener anderer Siedlungen ihres Typs.

Erst durch die Initiative einiger BewohnerInnen wurde ein Prozess ins Rollen gebracht, der es ermöglichte, die Gestaltung dieser Wohnanlage in eine sozial-ökologische Richtung mitzutragen. Heute ist die „Pionier-Oase“ ein Vorzeigeprojekt für eine partizipative und sozial-ökologisch nachhaltige Gestaltung bereits bestehender Wohnanlagen im urbanen Raum und leistet einen wichtigen Beitrag zum Natur- und Klimaschutz sowie dem Erhalt der Artenvielfalt in der Stadt.

Um dieses Ziel zu erreichen, wurde die konventionelle Pflege der Grünflächen nach und nach auf naturnahes Gärtnern umgestellt. Durch Maßnahmen wie z.B. die Errichtung von Wildblumenwiesen, „wilden Ecken“, Gemeinschaftsgärten und Hochbeeten oder den vollständigen Verzicht auf Spritzmittel, Dünger und Torf sowie auf Rasenmäher und Laubbläser wird nicht nur direkt zum Schutz der Biodiversität beigetragen, sondern es wird auch das Bewusstsein dafür sowie für ökologische Zusammenhänge gefördert.

Diese nachhaltige Form der Gartenbetreuung wurde von einem sozial-ökonomischen Betrieb übernommen, der erwerbslose Menschen mit Beeinträchtigung in den Bereichen Arbeitsintegration, Berufsorientierung und Training unterstützt.

Doch die Schaffung eines urbanen Lebensraums mit verwilderten Arealen, zurückgebliebenem Totholz, Wassertonnen und Laubhäufen zu ermöglichen, in den die Natur mit ihrer Vielfalt zurückkehren kann, braucht viele Pioniere – nicht zuletzt auch einen Wohnbauträger, der daran glaubt, und BewohnerInnen, die dies annehmen und ehrenamtlich mittragen.

 

Am 5.8.2020 ab 18 Uhr stellt Herr Ing. Floigl von SOL - Menschen für Solidarität, Ökologie und Lebensstil – dieses Projekt beim Naturschutzbund Wien, Museumsplatz 1 / Stiege 13, 1070 Wien, vor und berichtet über naturnahes Gärtnern in der „Pioniersiedlung“ am Fuße des Laaer Berges.


Samstag, 08.08.2020

Markt Piesting

© Margit Gross

Die 0,13 ha große Streuobstwiese liegt am Ortsrand von Markt Piesting am Südhang des langgezogenen Bergrückens „Auf dem Hart“. Sechs alte Apfelbäume, ein großer Kirschbaum, mehrere jüngere Zwetschkenbäume, ein großer Wacholder, eine größere Schwarzföhre und etliche Sträucher bilden den Baum- und Gehölzbestand. Auffallend ist der reiche Flechtenbesatz der alten Obstbäume. Im Unterwuchs wächst ein artenreicher Halbtrockenrasen der nur im untersten Hangbereich in eine frischere Glatthaferwiese übergeht. Im Sommer wird ein Teil der Wiese gemäht, der zweite Teil im Herbst.

Mehr zur Streuobstwiese in Markt Piesting …

Datum: 8
Betreuung:
Mag. Margit Gross
Treffpunkt: 9:00 Uhr vor Ort
Anreise: Gerne Mitfahrgelegenheit ab Wien. Dafür bitte unter 0676 76067 99 anrufen.
Bitte mitbringen: Arbeitshandschuhe, festes Schuhwerk und Arbeitskleidung

Anmeldung erbeten unter 0676 7606799!

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