Ob Äpfel, Beeren, Kräuter, Kürbisse oder Wein: Jedes dritte Lebensmittel gibt es nur dank der Bestäubung durch Bienen. Doch unsere geflügelten Erntehelferinnen sind durch eine Reihe von Umwelteinflüssen bedroht: Eingeschleppte Milben und Krankheiten gefährden die Honigbienen. Darüber hinaus machen Monokulturen, Pestizide und Futtermangel allen bestäubenden Insekten das Leben schwer und führen zu wissenschaftlich nachgewiesenem Bienensterben. Diese Situation ist auch für den Lebensmittelhandel bedenklich. Deshalb hat der Lebensmittelhändler HOFER gemeinsam mit dem Naturschutzbund im Jahr 2013 den Bienenschutzfonds ins Leben gerufen, der lokale österreichische Projekte zum Schutz von Wild- und Honigbienen im Fokus hat.
Bis Ende 2025 konnten dadurch Bienenschutzprojekte mit 600.000 Euro unterstützt werden. Und die Projekt-Vielfalt ist groß: Sie reicht von der Anlage von Blühstreifen entlang von Straßen und der Erhaltung von Hochstamm-Obstbäumen auf Streuobstwiesen über die Untersuchung der Bestäubungsqualität von Hummeln bei Kürbissen bis hin zu Kursangeboten und Infofoldern für Gemeinden.
Ziel ist es, mit allen Aktivitäten zum Nachahmen und Aktivwerden anzuregen und damit einen Beitrag zum Schutz der wichtigen Bestäuberinsekten zu leisten!