24. Dezember

Ursprünglich war der Wolf das am weitesten verbreitete Raubtier der Erde. Das negative Image als gefährlicher Räuber und Konkurrent hat bis zu dessen Ausrottung in West- und Mitteleuropa geführt. Flüchtig betrachtet gleicht er einem großen Schäferhund, ist jedoch hochbeiniger, hat einen großen, breiten Kopf, im Vergleich kleine, dreieckige Ohren und sein buschiger Schwanz hängt meist nach unten. Das Fell ist grau mit gelblich bis dunkelbraunen Untertönen. Die Tiere leben überwiegend in Familiengruppen von 5 bis 10 Tieren. Das Rudel besteht aus dem Elternpaar und ihren noch nicht geschlechtsreifen Jungtieren aus verschiedenen Generationen. Gewöhnlich pflanzt sich nur das ranghöchste - das „Alpha-Paar“- fort. Die Paarungszeit fällt zwischen Dezember und April. Nach 61-63 Tagen Tragzeit werden vier bis sechs Welpen in einer Höhle geboren und etwa 8 Wochen gesäugt. Mit ein bis drei Jahren sind die Jungtiere geschlechtsreif. In freier Wildbahn werden diese Tiere 8-16 Jahre alt.

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