Das waren die Green Belt Camps

© Gabriele Pfunder

„Wir haben Zeit in der Natur verbracht und uns als Einzelne und als Gruppe von Jugendlichen für die Umwelt eingesetzt. Und vor allem schlossen wir Freundschaften, die für immer halten werden, und jeder der Teilnehmer entwickelte seine sozialen Fähigkeiten, indem er zwei Wochen lang in einer so internationalen Umgebung lebte”, so beschreibt eine kosovarische Teilnehmerin des int. Green Belt Camps in NÖ ihre Eindrücke von der Woche, in der sie für die Natur im Einsatz war.

Vor mehr als 15 Jahren hat das erste Internationale Green Belt Camp an der Maltsch stattgefunden. Inzwischen sind nicht nur in Oberösterreich, sondern auch in anderen Bundesländern Jugendliche aus dem In- und Ausland auf Einladung des Naturschutzbundes in den Sommerferien aktiv im Einsatz. Sie arbeiten mit Gleichgesinnten eine Woche lang in der Natur für die Natur, mähen, rechen, entbuschen und helfen so aktiv mit, seltene Arten am Grünen Band Europas zu fördern.

Heuer standen Camps in Oberösterreich, Niederösterreich und der Steiermark auf dem Plan. Neben der praktischen Arbeit für die Natur haben die TeilnehmerInnen auch viel über die Tier- und Pflanzenwelt der Region, die vielfältigen Lebensräume und ökologischen Zusammenhänge in den besonderen Regionen erfahren. Auch Schutzgebiete am Grünen Band haben sie besucht und Möglichkeiten des Flächenmanagements diskutiert. Ausflüge zu sehenswerten Zielen in der Umgebung und gemeinsam verbrachte Freizeit beim Grillen oder Baden haben die Camps abgerundet.

 

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