Naturkundliche Reise nach Teneriffa

Teneriffa © P.Sziemer

Die Kanarischen Inseln sind ein faszinierendes Labor der Evolution, durchaus vergleichbar mit Galápagos. Tenerife ist mit 2.057 km2 die größte und vielfältigste der sieben Vulkaninseln. Hunderte von Pflanzen- und Tierarten kommen ausschließlich hier vor und prägen die Landschaften von der Küste bis in alpine Höhen. Der Pico del Teide mit 3.718 m ist der höchste Gipfel der Canaren. Er dominiert die Insel so stark, dass man fast übersieht, dass Tenerife aus vier Gebirgsmassiven besteht: dem Teno-Massiv im Nordwesten, dem Roque del Conde im Südwesten, dem stark zerklüfteten Anaga-Gebirge im Nordosten und eben dem zentralen Teide, der immer noch vulkanisch aktiv ist. Diese vor zehn Millionen Jahren getrennt entstandenen Blöcke wurden vor 2,4 Millionen Jahren durch weitere Eruptionen zur heutigen Insel verbunden.

Im Zuge dieser Reise werden wir verschiedene Lebensräume kennenlernen: die Küsten, den Sukkulentenbusch, den Lorbeerwald, einen Überrest aus dem Tertiär, die Lavahöhle Cueva de Vientos und natürlich den Teide-Nationalpark. Zahlreiche Endemiten der Pflanzenwelt sind im Drago-Parque in Icod zu sehen, wo der größte Drachenbaum der Canaren steht. Die Gebirgsflora erschließt sich am besten rund um das Nationalpark-Informationszentrum des Teide.

Beim Besuch des ethnologischen Parks der Pyramiden von Güímar und des Museo de la naturaleza y el hombre in Santa Cruz, der Inselhauptstadt, kann man der Kultur der Guanchen begegnen. Diese Ureinwohner besiedelten die Insel ab dem 6. Jahrhundert v. Chr. von Nordafrika aus. Aufgrund des Mangels an Metallen fielen sie in eine jungsteinzeitliche Kulturstufe zurück. In der Stadt La Laguna und im Garten von La Orotava sehen wir schöne Beispiele der spanischen Kultur.

Auch Beobachtungen von Tieren werden nicht zu kurz kommen: Indische Grindwale und Sturmtaucher auf der Waltour, Küstenvögel und Meerestiere in El Médano, Canareneidechsen, Teidefinken und vielleicht sogar die Lorbeertauben oder ein Podenco (windhundähnliche, spanische Jagdhunderasse) werden sich mit etwas Glück zeigen.

Reiseleitung: Dr. Peter Szemer

Wann: Samstag, den 8.9. bis Samstag, den 15.9.2018

Kosten: Im Preis inbegriffen sind: Flug, Transfer, Übernachtung mit Halbpension, Eintrittspreise und Reiseleiter

  • Mitglieder im Doppelzimmer: 1.350,- Euro
  • Gäste im Doppelzimmer: 1.380,- Euro
  • Einzelzimmerzuschlag: 90,- Euro

Anmeldung: ab sofort beim Naturschutzbund NÖ möglich: noe@naturschutzbund.at oder 01 402 93 94.

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