Schutz der Smaragdeidechse

In Österreich liegen die Vorkommen der Östlichen Smaragdeidechse (Lacerta viridis) nur in wärmebegünstigten Lagen und ziehen sich über Ober- und Niederösterreich, Wien, das Burgenland, die Steiermark und Kärnten bis nach Osttirol.

© Robert Hofrichter

Im Burgenland konzentriert sich das Vorkommen auf das Nordburgenland und zwar auf die äußeren Waldrandbereiche von Leitha-, Rosalien- und Ödenburger Gebirge und das unmittelbar anschließende Kulturland sowie das Ruster Hügelland. Im Südburgenland hingegen existieren nur noch wenige kleinräumige Vorkommen. Im Mittelburgenland gibt es überhaupt nur noch ein Vorkommen bei Neckenmarkt- Ritzing, allerdings ist dies das größte im Mittel- und Südburgenland.

Damit Letzteres erhalten bleibt, braucht es Maßnahmen, die den Lebensraum bewahren und verbessern. Über die Initiative vielfaltleben sollen z. B. Strukturen für die Eiablage, zum Verstecken und für Sonnenbäder erhalten bzw. angelegt werden. Unerwünschte Pflanzen werden entfernt oder ausgemäht, zu dichte Bereiche gelichtet und Ast- und Steinhaufen angelegt.

Bei der gezielten Suche nach Smaragdeidechsen dieses Frühjahr wurden bekannte Reviere bestätigt und neue entdeckt. Um schon Kindern die Kostbarkeiten ihres Landes bewusst zu machen, lud der Naturschutzbund Burgenland die Volksschule Neckenmarkt zu vier Exkursionen in den Smaragdeidechsenlebensraum ein. 74 Kinder und 9 Erwachsenen nahmen daran teil.

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