Abenteuer Faltertage

Rekord: 16.000 Schmetterlinge beobachtet und gemeldet

2016 haben wir wieder zum Schmetterlinge beobachten und melden auf der größten und ältesten Online-Natur-Meldeplattform www.naturbeobachtung.at aufgerufen. Gesucht waren alle Tagfalter Österreichs - denn der Großteil davon ist bereits gefährdet! Dank der fleißigen Melderinnen und Melder aus ganz Österreich war die Aktion ein voller Erfolg - das Jahr 2016 brachte einen absoluten Rekord: 16.000 Schmetterlingsbeobachtungen wurden gemeldet! Auch 36 Schulen mit 62 Klassen aus ganz Österreich haben mitgemacht und etwa 8000 Schmetterlingsbeobachtungen gemeldet. Da waren rund 300 verschiedene Schmetterlingsarten dabei - Tag- und Nachtfalter! Einen (sehr) kleinen Überblick über die bunte Vielfalt der schönen Flattertiere gibt die Fotoserie:

Admiral © Gotthard Glätzle

Apollofalter © Barbara Baach

Blauäugiger Waldportier © Gotthard Glätzle

Braunauge © Gotthard Glätzle

Distelfalter © Gotthard Glätzle

Kleiner Feuerfalter © Gotthard Glätzle

Gelbringfalter © Guntram Hufler

Goldene Acht © Gertrude Hauber

Goldener Scheckenfalter © Gotthard Glätzle

Großer Feuerfalter © Günter Zöchling

Großes Ochsenauge © August Falkner

Heller Wiesenknopf-Ameisenbläuling © Gabriele Kröll-Maier

Kleiner Feuerfalter © August Falkner

Kleiner Fuchs © Gotthard Glätzle

Kohlweißling © August Falkner

Osterluzeifalter © Maria Zacherl

Kleiner Perlmutterfalter © Günter Zöchling

Rostbinde © Gotthard Glätzle

Schwarzer Apollo © Bernd Tobler

Segelfalter © Klara Brantner

Steirischer Mohrenfalter © Roswitha Stetschnig

Tagpfauenauge © Roswitha Stetschnig

Taubenschwänzchen © August Falkner

Thymian-Ameisenbläuling © Gotthard Glätzle

Trauermantel © Gotthard Glätzle

Zirtonenfalter © Gotthard Glätzle

Zürgelbaumfalter © Peter Stöckl

 
Am häufigsten gemeldet wurden Tagfalter wie Kleiner Kohlweißling, Admiral, Distelfalter, Zitronenfalter, Schachbrett, Großes Ochsenauge oder Kleiner Fuchs. Bei den häufigsten war aber auch der Blauäugige Waldportier dabei, eine österreichweit gefährdete Art. Besonders wichtig sind Meldungen von vom Aussterben bedrohten oder stark gefährdeten Arten. So liegen nun 3 neue Meldungen in Niederösterreich der vom Aussterben bedrohten Berghexe vor und von der Rostbinde gibt es neue Meldungen aus Tirol und Niederösterreich. In Österreich gibt es auch sogenannte FFH-Arten, das sind besonders seltene und europaweit geschützte Arten, für deren Erhalt Österreich eine besondere Verantwortung hat. Auf naturbeobachtung.at gingen 2016 179 Meldungen 9 verschiedener FFH-Arten ein. Der Osterluzeifalter beispielsweise ist an die hochgiftige Gemeine Osterluzei gebunden, da sie die Nahrungsgrundlage seiner Raupen bildet. Der Schwarze Apollo ist eine Gebirgsart und nur inselartig zu finden. Der Helle und der Dunkle Wiesenknopf-Ameisenbläuling sind auf den Großen Wiesenknopf angewiesen, da sich seine Raupen nur von ihm ernähren. Der Goldene Scheckenfalter ist mittlerweile schon überall selten geworden. Beim Gelbringfalter sind die Populationen ebenfalls stark rückläufig. Neue Beobachtungen sind daher besonders wertvoll.
 

Was passiert mit den Schmetterlingsmeldungen auf naturbeobachtung.at?

Auf naturbeobachtung.at werden alle Meldungen von Schmetterlingsexperten überprüft. Denn nur wissenschaftlich überprüfte Daten von Citizen Scientists können für weitere Forschungs- und Schutzprojekte verwendet werden und auch in Rote Listen einfließen. Unser Ziel ist nicht das Sammeln von Daten, sondern ihre sinnvolle Weiterverwendung als Basis für den Artenschutz!

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