Ausgerechnet am 15. Jahrestag der Nuklearkatastrophe von Fukushima leitete der Schweizer Ständerat eine Kehrtwende ein: Er will das seit 2017 geltende Neubauverbot für AKWs aufheben. Mit dieser Vorlage muss sich nun der Schweizer Nationalrat befassen.
Doch der Widerstand regt sich! Vorarlberger Antiatom- Aktivist*innen unterstützen ihre Schweizer Kolleg*innen dabei. Auf der Bielerhöhe entrollten Hildegard Breiner, Obfrau des Naturschutzbundes Vorarlberg und Mag. Manfred Sutter, Naturschutzbeauftragter des Alpenvereins Bregenz mit weiteren Mitgliedern des Naturschutzbundes und Alpenvereins ein Transparent und setzten ein klares Zeichen gegen neue AKWs.
Die Argumente gegen AKWs liegen klar auf der Hand, so Hildgard Breiner. Kernreaktoren sind eine Hochrisikotechnologie und die teuerste Form der Stromerzeugung, die weltweit nur mit massiver staatlicher Unterstützung realisierbar ist. Zur Erreichung der Klimaziele können neue AKWs keinen relevanten Beitrag leisten, ihre Planungs- und Bauzeit ist dafür viel zu lange.
(Steuer-)Geld ist deshalb viel besser eingesetzt, wenn es in Erneuerbare Energien und andere Klimaschutzmaßnahmen investiert wird.
Hildegard Breiner und Mag. Manfred Sutter bei der Aktion auf der Bielerhöhe © Naturschutzbund