Durch die geplante Novelle zum Gesetz über Naturschutz und Landschaftsentwicklung (GNL) drohen massive Verschlechterungen. Vertreter*innen verschiedener Vereine – Fischereiverband, | naturschutzbund |, Alpenverein, Naturfreunde, Naturwacht und weitere – haben am 25. September 20026, dem Ende der Begutachtungsfrist, gemeinsam mit der Naturschutzanwältin Katharina Lins ihre Stellungnahmen direkt an den Landtagspräsidenten Harald Sonderegger übergeben und eine gemeinsame Kernbotschaft überbracht: Wer die Naturschutzanwaltschaft schwächt, schwächt den Naturschutz insgesamt: Die GNL‑Novelle gefährdet ehrenamtliche Naturschutzarbeit in Vorarlberg.
Ein weiterer wichtiger gemeinsamer Kritikpunkt an der Novelle ist die geplante Reduktion des Uferschutzbereichs. Hierzu haben die Naturschutzorganisationen ein Fachgutachten beauftragt und gemeinsam finanziert. Dieses stellt klar: 5 Meter reichen bei weitem nicht aus, damit Gewässerrandstreifen wichtige Funktionen für Artenvielfalt, Wasserqualität und Hochwasserschutz erfüllen können. Die breite Beteiligung am Gutachten verschiedenster Organisationen – Fischereiverband, BirdLife, Jägerschaft, Imkerverband, Verein Bodenfreiheit, | naturschutzbund | und weitere - unterstreicht die wichtige Bedeutung dieser Lebensräume.
Weitere Infos:
Presseaussendung der Organisationen vom 25. September 2026
Stellungnahme des Naturschutzbundes zur Novelle des GNL
Weitere Stellungnahmen und das Gutachten zum Uferschutzbereich finden Sie auf www.v-natur.at


© Bianca Burtscher