Landesgrünzone in Gefahr

Die Landesgrünzone – die grüne Lunge Vorarlbergs – ist in Gefahr. In Weiler ist die Umwidmung von 45.000 m² Landesgrünzone zugunsten einer Ansiedlung eines Großindustriebetriebes geplant. Das sind 6 Fußballfelder verlorene Grünfläche – bei vorarlbergweit 2.900.000 m² ungenutzter gewidmeter Betriebsfläche! Die Landesgrünzone dient dem Schutz des Naherholungsraums, der Natur und einer leistungsfähigen regionalen Landwirtschaft.

Obfrau Breiner bei der Aktion "Menschenkette" © Bürgerinitiative "Lebensraum Weiler"
Der | naturschutzbund | Vorarlberg setzt sich deshalb für den Erhalt der Landesgrünzone ein:
Auf Antrag von Obfrau Hildegard Breiner beschloss der Umweltschutzbeirat aus aktuellem Anlass die Vorarlberger Landesregierung zu ersuchen, bei künftigen Betriebsansiedelungen oder Betriebserweiterungen die Landesgrünzonen keinesfalls weiter zu beschneiden.
Der | naturschutzbund | Vorarlberg beteiligte sich am 6.1.2017 auch gemeinsam mit dem Verein Bodenfreiheit an der Aktion „Menschenkette“ der Bürgerinitiative „Lebensraum Weiler“. Rund 500 Menschen bildeten gemeinsam einen menschlichen Zaun um die diskutierten 4,5 ha Grünfläche in Weiler.


Bis 27.01.2017 kann jede Person, Vereinigung, Organisation oder Gruppe bei den Gemeindeämtern (Weiler, Klaus, Sulz, Röthis und Zwischenwasser) oder der Vorarlberger Landesregierung schriftlich zu dieser Aufhebung der Landesgrünzone in Weiler Stellung nehmen. Die Stellungnahme des | naturschutzbund | Vorarlberg können Sie hier nachlesen.

 Stellungnahme des ÖNB zur Landesgrünzone vom 25.1.2017 (0,5 MB)
 
 

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