Urban Nature Quest 2026

Als Citizen Scientist die Natur vor der Haustür erforschen!

Der Naturschutzbund Österreich ruft von 18. bis 21. September zur österreichweiten Arten-Entdeckungstour im Siedlungsraum auf. Jede geteilte Naturbeobachtung trägt auch zur Erforschung unserer heimischen Tier- und Pflanzenwelt bei, die Basis für deren Schutz ist.

© pixabay

Die Natur ist näher, als man denkt: In unseren Siedlungsräumen – rund um Wohnungen, Häuser, Gärten und Friedhöfe, aber auch auf Industriegeländen oder aufgelassenen Bahnhöfen – finden sich zahlreiche Tier- und Pflanzenarten. Doch welche Arten leben tatsächlich in unseren Städten und Gemeinden? Welche werden häufiger oder seltener? Und welche Arten sind möglicherweise aufgrund des Klimawandels neu in unseren Regionen? Antworten auf diese Fragen soll die – vom Naturschutzbund Österreich ins Leben gerufene – Urban Nature Quest 2026 liefern. Vom 18. bis 21. September sind Naturbegeisterte in ganz Österreich eingeladen, ihre Umgebung genauer unter die Lupe zu nehmen und beobachtete Tier- und Pflanzenarten via Foto zu teilen. Die Aktion verbindet Naturerlebnis mit Citizen Science und macht es möglich, dass jede und jeder einen Beitrag zur Erforschung der heimischen Artenvielfalt leistet.

Augen auf und Arten entdecken: Ob im Stadtpark, im eigenen Garten, auf einem Friedhof, am Ortsrand oder mitten im Dorf: Überall gibt es Natur zu entdecken. Gesucht werden sämtliche Tier- und Pflanzenarten im Siedlungsraum. Dabei ist jede Beobachtung wertvoll – vom häufigen Vogel auf dem Balkon bis zur seltenen Pflanze am Wegesrand. Auch Arten, die aufgrund des Klimawandels neu in einer Region auftauchen, können wichtige Hinweise liefern. „Man muss kein Profi sein, um wertvolle Beobachtungen für die Wissenschaft beizusteuern. Oft genügt es, beim nächsten Spaziergang einfach genauer hinzuschauen. Wer eine Art entdeckt, fotografiert und das Foto auf der Citizen-Science-Plattform des Naturschutzbundes naturbeobachtung.at teilt, hilft dabei, ein besseres Bild von der Natur in unseren Städten und Gemeinden zu bekommen“, sagt Carolina Trcka-Rojas, Expertin des Naturschutzbundes Österreich.

Urban Nature Quest 2026 – was zählt?

  • Die Teilnahme ist unkompliziert: Tiere und Pflanzen entdecken, fotografieren und über die Citizen-Science-Plattform naturbeobachtung.at oder die gleichnamige App teilen! Keine Vorkenntnisse erforderlich! Expert*innen unterstützen bei der Artenbestimmung.
  • Nur Fotos, die zwischen 18. und 21. September aufgenommen und auf naturbeobachtung.at geteilt wurden – mit dem Kommentar/der Anmerkung „UNQ“ oder „Urban Nature Quest“ – zählen!
  • Bei der Urban Nature Quest (UNQ) wird nicht die Anzahl der Fotos prämiert, was zählt ist die Anzahl der Meldungen möglichst vieler verschiedener Arten. Denn je mehr unterschiedliche Arten beobachtet, fotografiert und geteilt werden, desto aussagekräftiger wird die Datensammlung. Die Beobachtungen helfen dabei, Veränderungen in der Artenvielfalt und der Verbreitung einzelner Arten sichtbar zu machen. Nachmeldungen sind bis zum 27. September um 24 Uhr, möglich!


Gemeinsam forschen – und gewinnen! Neben dem gemeinsamen Forschungserlebnis wartet auch ein kleiner Wettbewerb auf die Teilnehmer*innen:

  • Die drei erfolgreichsten Personen erhalten kleine, feine Sachpreise sowie eine schöne Urkunde per Post zugesandt und werden exklusiv im nächsten Jahresbericht von naturbeobachtung.at porträtiert.
  • Die fleißigsten 20 Personen bekommen eine Urkunde per E-Mail.
  • Auch das erfolgreichste Bundesland wird gekürt.


Wissen schützt!
„Jede Beobachtung zählt! Gemeinsam können wir zeigen, wie vielfältig die Natur in unseren Städten und Gemeinden ist und wie sie sich verändert. Die gesammelten Daten sind Basis für den Schutz der beobachteten heimischen Arten. Also: Augen auf, Arten entdecken und mitmachen!“, appelliert Gernot Neuwirth, Bundesgeschäftsführer des Naturschutzbundes.

08.09.2026

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