Nun ist es vorbei, das Green Belt Work Camp 2022

Beim Pflegeeinsatz am Höllenstein (Gemeinde Falkenstein) © Margit Gross

Nun ist auch der zweite Teil des Green Belt Camps 2022 vorbei. Die Jugendlichen, die nach den Pflegeeinsätzen im Raum Hollabrunn am 14. September nach Poysdorf weitergereist sind, haben sich gestern wieder auf den Weg nach Hause gemacht. Die Bilanz kann sich sehen lassen. Allein im Raum Poysdorf stand heuer die Pflege in sieben Gebieten und eine Amphibienzaun-Reparatur auf dem Programm.

Der Reigen begann in Spannberg, wo ein vom im Weinviertel seltenen Wacholder bestandener Hang entbuscht wurde um so den Wachholder wieder mehr Raum zu geben. Weiter gings zum Staatzer Berg, wo die frisch aufgekommen invasiven Götterbäume, Flieder und auch andere Sträucher die noch verbliebenen Felstrockenrasen bedrohen. Es galt sie auszureisen. Weiters stand der Schweinbarther Berg (Gemeinde Drasenhofen) und der Heidberg (Gemeinde Wildendürnbach) im Zentrum des Camps. Auf beiden Standorten wurden Sträucher geschnitten, um die Verbuschung hintanzuhalten. Jeweils ein Tumulus in Rabensburg und in Bernhardsthal wurden gemäht und das Mähgut zusammengerecht. Und am letzten Tag war der Höllenstein in Falkenstein an der Reihe. Auch hier galt es, die Entbuschung hintanzuhalten und damit noch mehr Weidefläche für die Schafe und Lebensraum für seltene trockenheitsliebende Arten zu schaffen.

Zwischendurch gab es natürlich auch freie Tage, und so stand einmal ein Ausflug nach Wien, einmal ein Ausflug nach Mikulov auf dem Programm. Auf der Traktorfahrt in Poysdorf hats leider geregnet, sie hat aber allen Teilnehmer*innen einen sehr guten Einblick in das Weinviertler Leben gewährt. Hinzu kamen die Erläuterungen und Führungen, so jene zur Ruine Staatz und zur Ruine Falkenstein.

Die jeweiligen Gemeinden haben die Aktivitäten teils durch Mitarbeit und durch den Abtransport des Mäh- und Schnittgutes tatkräftig unterstützt. Was den Jugendlichen aber jedenfalls in Erinnerung bleiben wird, ist die Weinviertler Gastfreundschaft. Vielen herzlichen Dank all jenen Gemeinden, die sich durch ihren Besuch, aber v.a. durch ihre Einladung zum Essen bei den Jugendlichen für ihre Arbeit erkenntlich gezeigt haben.

Es waren wohl für alle Beteiligten sehr anstrengende Tage. Insgesamt dauerte das Camp ja heuer 17 Tage. In diesen Tagen konnte aber sehr viel für die Naturjuwele des Weinviertels getan werden, die Jugendlichen haben viele schöne Orte des Weinviertels kennenlernen dürfen und eine schöne Zeit miteinander verbracht.

Impressionen des Green Belt Work-Camps im Raum Poysdorf ...

 

Das Green Belt Work Camp fand im Rahmen des Projektes „Volunteers auf Weinviertler Trockenraseninseln am Grünen Band Europas“ statt. Es wird aus Mitteln der ländlichen Entwicklung und damit von EU und Land Niederösterreich finanziert.

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