Erfolgreiche Pan-Europäische Konferenz in Gorizia

Naturschutzbund betont wichtige Rolle Österreichs am Grünen Band

Ein bedeutender Meilenstein für das wichtigste Biotopverbundsystem unseres Kontinents: Bei der internationalen GreenBelt Konferenz im italienischen Gorizia im Juni, die auch den vorläufigen Abschluss des BESTbelt-Porgramms darstellt wurde die erfolgreiche Umsetzung von 49 Naturschutzprojekten am Grünen Band gefeiert. Das Paneuropäische Initiative nimmt damit weiter Kurs auf die Anerkennung als UNESCO-Welterbe. Als langjähriger National Focal Point war der Naturschutzbund Österreich aktiv vor Ort, um die Zukunft des Natur- und Kulturraums mitzugestalten.

© Thom Gallie-Wanderwall

Die internationale Konferenz unterstreicht die enorme Bedeutung der länderübergreifenden Zusammenarbeit entlang des ehemaligen Eisernen Vorhangs. In den vergangenen vier Jahren ist es gelungen, wertvolle Lebensräume dauerhaft miteinander zu vernetzen und die biologische Vielfalt im Herzen Europas nachhaltig zu sichern. Das Treffen von 120 Teilnehmenden aus 25 Ländern und 80 Organisationen lieferte zudem wichtige Impulse für neuen Gemeinschaftsgeist und ein noch größeres Engagement. Dies wird die European Green Belt Initiative über die Laufzeit des BESTbelt-Projekts hinaus nachhaltig stärken. Hier geht’s zur Veranstaltungsdokumentation.

Kontinuität und Verantwortung als National Focal Point
Mit seiner zentralen Lage und langen Grenzen kommt Österreich eine Schlüsselrolle in diesem europäischen Netzwerk zu. Um diese komplexen Aufgaben bestmöglich zu koordinieren, agiert der Naturschutzbund im offiziellen Auftrag des Umweltministeriums seit Jahrzehnten als nationale Drehscheibe (National Focal Point). In dieser Funktion sichert die Organisation den lückenlosen Austausch mit den europäischen Partnern und begleitet die heimische Aktivitäten und Schutzmaßnahmen.

Die Fortführung dieses großen Engagements ist in Zeiten allgemeiner Budgetknappheit eine anspruchsvolle Aufgabe für alle Beteiligten. Gerade jetzt ist die finanzielle und  ideelle Unterstützung durch die öffentliche Hand ein unverzichtbares Fundament für die Stabilität der paneuropäischen Initiative. Um die hohe Qualität und Kontinuität dieser wichtigen Koordinationsarbeit auch in Zukunft verlässlich abzusichern, ist darüber hinaus jede Form von zusätzlicher Unterstützung – ob durch Projektgelder, Spenden, Kooperationen oder ehrenamtlichen Einsatz –wertvoller denn je.

Webtipp: Aktuelle Berichte und Informationen finden sich auf der Plattform www.gruenesband.at.

 

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