Eberhard-Stüber-Preis erstmals vergeben

Naturschutz und Jugendliche stehen im Focus

Eberhard-Stüber-Preis für Jugendarbeit im Naturschutz © Wolfgang Schruf

Der Naturschutzbund vergab anlässlich des heurigen 90. Geburtstages von Eberhard Stüber kürzlich erstmals den Eberhard-Stüber-Preis für Jugendarbeit im Naturschutz. Die ersten Preisträger sind Feri Robl (Salzburg) und Robin Eggerstorfer (Oberösterreich). Sie durften ihre Auszeichnung aus den Händen von Naturschutzbund-Präsident Roman Türk und dem "Preispaten" Eberhard Stüber entgegennehmen. „Wir müssen junge Menschen für die Natur begeistern, denn sie werden entscheiden, wie die Zukunft unseres Lebensraums aussieht. Jugendliche für ihr Engagement auszuzeichnen kann dabei ganz besonders motivieren. Deshalb freue ich mich, dass dieser Preis dem Einsatz für junge Menschen und dem Naturschutz gewidmet ist“, sagt Naturschutzbund-Ehrenpräsident Eberhard Stüber.

Der Eberhard-Stüber-Preis wird in Zukunft alle zwei Jahre in zwei Kategorien vergeben. Einerseits werden damit Personen ausgezeichnet, die Jugendliche in besonderem Ausmaß für den Naturschutz motivieren und begeistern konnten. In der zweiten Kategorie geht der Preis an Junge Menschen bis 30 Jahre, die sich bereits im jugendlichen Alter für den Naturschutz intensiv einsetzen.

Feri Robl aus Zell am See erhielt die Auszeichnung für sein jahrzehntelanges Engagement in der schulischen und außerschulischen Jugendarbeit. Er begeisterte und motivierte viele Generationen von jungen Menschen für den Naturschutz, besonders mit den von ihm organisierten Bergtouren und Fahrten sprach er viele Jugendliche an. Darüber hinaus nahm er großen Einfluss auf Multiplikatoren wie Lehrpersonal und Interessensgruppenvertreter, um den Naturschutz in den Herzen zu verankern. Als Verwalter des Naturschutzhauses Astenschmiede der Naturschutzjugend schuf er die Basis für unzählige Jugendlager am Eingang zum Nationalpark Hohe Tauern.

Robin Eggerstorfer aus St. Peter am Wimberg engagierte sich bereits als Jugendlicher für den Naturschutz in seiner Heimat im Mühlviertel. Neben Biotoppflegeeinsätzen liegt ihm besonders die Arbeit mit Kindern am Herzen. Mit seinem Projekt „moving into nature“ brachte er bereits vielen Jugendlichen die Natur näher. Gemeinsam mit bildenden Künstlern, Musikern, Wissenschaftlern und Sportlern kann man die Natur dabei von verschiedenen Blickwinkeln aus betrachten und bespielen, Natur wird „cool“. Seit 2016 betreut Eggerstorfer zudem den Naturerlebnishof Unterkagerer der Naturschutzjugend.

Der Preis wurde vom oberösterreichischen Künstler und Naturfotografen Josef Limberger gestaltet. Er besteht aus heimischem Holz des Pflaumenbaums und einem stilisierten Hermelin aus Nirosta-Stahl.

R. Türk, F. Robl, E. Stüber, R. Eggerstorfer © W. Schruf
 Laudatio Feri Robl (0,1 MB) 
Laudatio Robin Eggerstorfer (0,1 MB) 

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