Das kleine, aber feine Amphibiengewässer in Thumersbach wurde im vergangenen Winter umfassend revitalisiert. Vertreter des Naturschutzbundes und der S. Spitz GmbH machten sich nun vor Ort ein Bild von den erfolgreich umgesetzten Flächenpflegemaßnahmen.
Der Teich am südlichen Ende des Zeller Sees ist seit Jahrzehnten ein wichtiger Laichplatz für Amphibien und zugleich ein wertvoller Rastplatz für Zugvögel. Nachdem das Gewässer erneut von Verlandung bedroht war, wurde es ausgebaggert. „Insbesondere der Abtransport des Materials stellte eine besondere Herausforderung dar: Um den Verkehr nicht unnötig lange zu blockieren, wurde größtenteils nachts gearbeitet und aufgrund der beengten Lage zwischen Seeuferstraße und Radweg mussten die Pflegemaßnahmen mit einem besonders kleinen Bagger durchgeführt werden“, berichtet Feri Robl, Leiter der Pinzgauer Biotopschutzgruppe des Naturschutzbundes.
Die Maßnahmen sichern langfristig den Lebensraum für Tausende Frösche und Kröten. Während in den 1980er-Jahren rund 300 Tiere bei ihrer Wanderung gezählt wurden, sind es heute mehr als 15.000. Mittlerweile wurden sechs Unterführungen angelegt, damit die Tiere selbstständig zum Teich gelangen können. Jene Lurche, die den Weg durch die Tunnel nicht finden, werden bei regelmäßigen Einsätzen von freiwilligen Helfer*innen über die Straße getragen. Ergänzend zu den Ausbaggerungen sorgen eine naturschutzgerechte Pflege der Wiese und die regelmäßige Entfernung von Schilf für den Erhalt der hohen Artenvielfalt an diesem unverwechselbaren Ort am Südende des Zeller Sees.
Unterstützt werden die Schutzmaßnahmen für dieses ökologisch bedeutende Biotop von der S. Spitz GmbH, der HOFER KG und seiner Bio-Nachhaltigkeitsmarke Zurück zum Ursprung.
05.08.2026