Im Mai trafen sich die Projektpartner des internationalen Interreg-Projekts "Biodiversity Research & Monitoring“ (BioReMo) zu einer weiteren Exkursion – diesmal in drei Schutzgebieten des Waldviertels. Im Fokus standen der Austausch über aktuelle Managementmaßnahmen und die Herausforderungen, die sich in der Praxis ergeben.
Besucht wurden drei besonders artenreiche Lebensräume: der Silikattrockenrasen im Naturschutzgebiet Fehhaube-Kogelsteine, die Schleinitzbachniederung sowie die Enzianwiese Blumau, beide sind wertvolle Feuchtwiesen. Alle drei zeichnen sich durch ihre botanischen Besonderheiten aus. Während der Exkursion wurden nicht nur die Erfolge, sondern auch die Herausforderungen im Management dieser Gebiete diskutiert. So bereitet etwa der invasive Robinienbewuchs in der Fehhaube-Kogelsteine ebenso Probleme wie der starke Besucherdruck auf den Trockenrasen. Auch die Pflege der Feuchtwiesen stand im Mittelpunkt. Die Schleinitzbachniederung trocknet zunehmend aus (Lehmsperren zur hydrologischen Restaurierung sind geplant) und wie auch in Blumau ist eine naturschutzfachgerechte Mahd essenziell, um gegen Verbuschung und Verbrachung vorzugehen.
Ein besonderer Mehrwert der Exkursion war der Fachaustausch mit Kolleginnen und Kollegen aus dem Nationalpark Podyjí (Správa Národního parku Podyjí), dem Umweltbundesamt sowie dem tschechischen Verband der Naturschützer Kněžice (ČSOP Kněžice). Die Gespräche brachten wertvolle Impulse für die weitere Projektarbeit und stärkten die Zusammenarbeit über die Landesgrenzen hinweg.
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Dieses Projekt wird durch die finanzielle Unterstützung von EFRE (Europäischer Fonds für regionale Entwicklung) ermöglicht.
