Der Internationale Tag der Biodiversität am 22. Mai

© Wolfgang Schruf

Erinnerung an 1992
Seit 2000 wird jährlich der 22. Mai als Internationaler Tag der biologischen Vielfalt gefeiert. Dieser Tag erinnert an den 22. Mai 1992. Damals einigte man sich in Nairobi auf ein weltweites Übereinkommen zum Schutz der biologischen Vielfalt (Convention of biological diversity – CBD) . Einen Monat später wurde das Übereinkommen auf der UN-Konferenz zu Klima und Umwelt in Rio de Janeiro unterzeichnet, 1993 trat es in Kraft. Mit 196 Vertragspartnern ist diese Konvention eines der erfolgreichsten der Vereinten Nationen.

Die Konvention verlangt den Schutz der biologischen Vielfalt der Ökosysteme, der Arten und Populationen und deren genetische Differenzierung sowie ihrer Ressourcen. Das Übereinkommen verbindet Schutz und nachhaltige Entwicklung.

Die Konvention verfolgt folgende Ziele:
- die Erhaltung der biologischen Vielfalt
- die nachhaltige Nutzung ihrer Bestandteile
- die ausgewogene und gerechte Aufteilung der sich aus der Nutzung der genetischen Ressourcen ergebenden Vorteile

Ein eigenes Schwerpunktthema und die „Woche der Artenvielfalt“
Jedes Jahr widmet sich der Internationale Tag der biologischen Artenvielfalt einem eigenen Schwerpunktthema. Diesmal handelt es sich um Biodiversität und nachhaltiger Tourismus. Der Naturschutzbund organisiert seit 2010 rund um diesen Tag die „Woche der Artenvielfalt“. Heuer dauert sie vom 19. bis zum 28. Mai. Mehr Infos gibt’s hier.

 

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