Das war der NÖ Naturschutztag 2016

Auwälder im Spannungsfeld von Naturschutz und Nutzung

© | naturschutzbund | Niederösterreich

Der diesjährige Naturschutztag fand am 15.10.2016 im Lenausaal im Z2000 in Stockerau statt. Auen, einst ausgedehnte Landschaften entlang unserer Fließgewässer, sind nach den großen Regulierungen und der Nutzung der Wasserkraft als Energiequelle selten geworden. Das Österreichische Aueninventar spricht von einem Verlust von 90% der Auwaldflächen, die vor den großen Regulierungen bestanden haben. Wie schauen die noch verbliebenen Auen heute aus? Wie wirkt sich die vielfältige Nutzung auf ihre Eignung als Lebensraum zahlreicher spezialisierter Tier- und Pflanzenarten aus? Vor welchen Herausforderungen steht der Auenschutz heute und wie lassen sich die verschiedenen Ansprüche an die Auen gemeinsam bewältigen? Darüber wurde im Rahmen des NÖ Naturschutztages 2016 in Stockerau unweit der Donauauen diskutiert.

Exkursion in die Stockerauer Au

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Die Stockerauer Au wurde 1999 als Naturschutzgebiet unter Schutz gestellt. Der Grundeigentümer, die Stadtgemeinde Stockerau hat sich damit für die Erhaltung des etwas über 400ha großen Gebietes ausgesprochen. Durch die Errichtung des Kraftwerkes in Greifenstein in den 80iger Jahren wurde die Au durch die Abdämmung von der Donau sehr stark verändert, die Dynamik des Wasser stark eingeschränkt. Nichts desto trotz sind durch die Unterschutzstellung wertvolle Aubestände, Wiesen und Augewässer erhalten geblieben, die zahlreichen Tier- und Pflanzenarten Lebensraum bieten. Die Führung wurde von Mag. Andreas Straka und Dr. Ulrich Straka durchgeführt.

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