Der Feldhase: Ein kuscheliger Sympathieträger unserer Kulturlandschaften

Der Hase gehört zu Ostern wie bunte Eier und steht seit jeher für Frühling, Fruchtbarkeit und Neubeginn. Doch während er als Osterhase allgegenwärtig ist, bleibt sein echtes Leben oft im Verborgenen. Der Feldhase ist ein typischer Bewohner unserer offenen Kulturlandschaften und beeindruckt mit seiner Schnelligkeit, seinem ausgeprägten Hörsinn und seiner Anpassungsfähigkeit. Anders als oft angenommen lebt er nicht im Bau, sondern in flachen Mulden, sogenannten „Sassen“, und ist vor allem in der Dämmerung aktiv.

© Sylvia Marchart

Feldhase versus Wildkaninchen
Häufig wird der Feldhase mit dem Wildkaninchen verwechselt – dabei unterscheiden sich die beiden Arten deutlich: Feldhasen sind größer, haben längere Ohren mit schwarzen Spitzen und kräftigere Hinterbeine. Sie leben einzeln und bringen bereits weit entwickelte Junge zur Welt. Wildkaninchen hingegen sind kleiner, kompakter gebaut und leben gesellig in Kolonien. Sie ziehen ihren nackten, blinden Nachwuchs in weit verzweigten unterirdischen Bauen auf.

Hopp-hopp-hoppala
Trotz seiner Bekanntheit ist der Feldhase zunehmend bedroht. Intensive Landwirtschaft, monotone Landschaften und der Verlust von Rückzugsräumen setzen ihm stark zu. Besonders während der Jungenaufzucht sterben viele Tiere durch landwirtschaftliche Arbeiten. Umso wichtiger ist es, den Feldhasen auch über Ostern hinaus zu schützen – etwa durch strukturreiche Lebensräume und durch das Teilen von Beobachtungen auf www.naturbeobachtung.at oder der gleichnamigen App. Auf los geht’s los: Jedes einzelne geteilte Bild trägt dazu bei, mehr über das Vorkommen des faszinierenden Bewohners unserer Kulturlandschaft zu erfahren.

Ein frohes Osterfest!

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