Start für blühendes Glan-Ufer

© Maximilian Kronberger

In der vielfaltleben-Stadtgemeinde Salzburg werden Stadträtin Martina Berthold, Experten des Kanal- und Gewässeramts (6/02) und der Naturschutzbund Salzburg in Kooperation mit Gärtnermeister Franz Hönegger auf einer Länge von über 275 Metern zwischen Geh- und Radwegbrücke Zaunergasse und dem Rauchmühlen-Areal am Glanufer die Basis für eine Blühwiese schaffen. Auf der Größe eines Fußballfelds wurde der Humus entfernt und Samen von Blühpflanzen werden gesät. Dann kann sich dort die Pflanzen- und Tierwelt in aller Vielfalt wieder ausbreiten.

„Wenn Insekten verschwinden, dann ist unser gesamtes Ökosystem bedroht. Ihr Sterben lässt mich nicht kalt! Daher müssen wir jetzt gegensteuern – egal, ob am Straßenrand, an Uferböschungen, auf Balkonen oder in privaten Gärten. Blühende Grünflächen sind für Bienen, Käfer und andere Insekten lebensnotwendig“, so Stadträtin Martina Berthold. „Wir wollen die Flächen der Stadt Salzburg, so wie hier entlang der Glan, wieder ökologisch aufwerten und zusätzlichen Lebensraum für Insekten schaffen.“ Und  Naturschutzbund-Geschäftsführer Hannes Augustin ergänzt: „Letztlich geht es aber auch darum, mit derartigen Maßnahmen ein attraktives Lebensumfeld für die Stadtbewohnerinnen und -bewohner zu schaffen“.


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