Alternative zum aktuellen REK-Entwurf der Stadt Salzburg

Massive Eingriffe ins Grünland, schwerwiegende Mängel im Umweltbericht

Modern und klimafreundlich gestalteter Straßenzug © NSB Sbg, kuenstlich generiert

Salzburg steht vor richtungsweisenden Entscheidungen: Mit dem neuen Räumlichen Entwicklungskonzept wird festgelegt, wie wir bis 2050 leben werden. Jetzt ist die Chance, neue Wege zu gehen – nachhaltig, mutig und zukunftsorientiert.

Der Naturschutzbund Salzburg präsentiert gemeinsam mit dem Stadtplanungsexperten Dr. Gerhard Doblhamer einen alternativen Entwurf, der zeigt: Wachstum ist möglich – ohne neue Grünflächen zu verbauen. Grünräume sind keine Reserveflächen, sondern unverzichtbare Lebensräume – auch für die Salzburger Bevölkerung. Das Konzept setzt konsequent auf die Stärkung der Innenstadt, kluge Nachverdichtung sowie lebendige, durchmischte Stadtteile. Das Ergebnis: mehr Lebensqualität für die Bewohnerinnen und Bewohner und ein wichtiger Beitrag zu einer klimafitten Stadt.

Doch wie kann das gelingen – ohne die großen Grünräume zu verbauen?
Mit nur zehn klar definierten und realistisch umsetzbaren Planungszielen wird eine Vision greifbar, die Salzburg lebenswerter, klimafitter und zukunftssicher macht – insbesondere für junge Menschen. Eine mögliche Sonderfläche für hochwertige Arbeitsplätze in Flughafennähe (Stichwort TU Salzburg) sowie der Masterplan Schallmoos zeigen beispielhaft, wie moderne Stadtentwicklung aussehen kann: grün, urban und menschlich. Statt weiterer Versiegelung braucht es mehr Grün – besonders in dicht bebauten Stadtteilen wie Schallmoos.
Der Naturschutzbund Salzburg lädt Politik und Bevölkerung ein, diesen Weg gemeinsam zu gehen. Jetzt ist der Moment, die richtigen Entscheidungen zu treffen – und neue Perspektiven zuzulassen.


Das gesamte Konzept im Detail zum Nachlesen finden Sie hier:

  ZUKUNFT "INNENSTADT" STATT GRÜNLAND-VERBRAUCH.
Ein alternativer Entwurf für ein neues Räumliches Entwicklungskonzept (REK) für die Stadt Salzburg (.pdf) (2,1 MB)
  DIE STADT SALZBURG KÖNNTE KÜHLER SEIN.
Salzburgs Zukunft gestalten – Innenentwicklung statt Grünlandverbrauch (.pdf) (2,4 MB)

(online seit 16/04/2026; aktualisiert um "Die Stadt Salzburg könnte kühler sein"., Verfasser Ingrid Eichberger, MSc., Geschäftsführin, Dr. Winfrid Herbst, Vorsitzender, NSB Salzburg sowie Stadtplaner, Senatsrat i. R., Dipl-Ing. Dr. Gerhard Doblhamer, 20/10/2026)

 

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