Ragnitz

Im Zuge der Errichtung eines Geh- und Radweges von der Ecke "Güller Weg" entlang der "B73" bis zur Grenze der Gemeinde Ragnitz wird als Pilotprojekt und als begleitende Gestaltungsmaßnahme entlang des Sicherheitsstreifens eine extensive, naturnahe Bepflanzung in Form einer ökologisch wertvollen, ästhetisch ansprechenden und pflegeleichten Wildblumenwiese gepflanzt.

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Als Wildblumenwiese wird dabei eine Mischung aus Stauden und Gräsern gebietsheimischer Wildarten bezeichnet, die am jeweiligen Standort eine dauerhafte, sich selbst erhaltende, charakteristische Pflanzengesellschaft bilden werden. Aufgrund der speziellen Pflanzenauswahl, die auf den jeweiligen Standort spezifisch abgestimmt ist, sind nach Errichtung und Anwachsphase einer Wildblumenwiese weder Düngungen, Wässerungsarbeiten oder ein ev. Spritzmitteleinsatz (Pestizide und Herbizide) notwendig. Pro Jahr reichen 1 bis 3 Schnittgänge im Vergleich zu mind. 10 x Schnittgänge pro Jahr bei einem Allzweckrasen. Eine solche naturnahe Gestaltung ist also im Schnitt kostengünstiger und pflegeleichter als die herkömmliche Grünraumgestaltung. Bei der Anlage kann man zwischen 10 bis 70 Prozent der Kosten sparen, bei der extensiven Pflege gar 95 Prozent.

Diese Wildblumenwiesen erhöhen die ökologische und landschaftspflegerische Wirkung. Sie sind Nahrung, Schutz und Lebensraum für viele Tiere und Insekten. Sie fungieren als "Biotop -Trittsteine" für den Artenschutz. Gleichzeitig lässt sich der Straßenkörper so besser in die Landschaft eingliedern.

 

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