4/2010: Die Kampagne vielfaltleben

Zwei Jahre hat sie gedauert, die umfassendste Kampagne in Sachen Biologische Vielfalt, die es in Österreich jemals gegeben hat. Eine zu kurze Zeit, um den Verlust an Arten und Lebensräumen aufzuhalten, wie es das 2010-Ziel der EU vorgegeben hat. Jedoch Zeit genug, um das Kampagnenziel – Bewusstseinsbildung auf breitester Basis – umzusetzen. Dafür wurde „vielfaltleben“ von der EU-Kommission als beste europäische Kampagne im Umweltbereich ausgezeichnet!

Seit Anfang 2009 bündelten die beteiligten Naturschutzorganisationen ihre Kräfte, um dem Verlust der Artenvielfalt in Österreich entgegenzuwirken und die Bevölkerung zu sensibilisieren. Der Auftraggeber, das Lebensministerium, hat die Mittel zur Verfügung gestellt, die Naturschutzbund, WWF und BirdLife auf 30 unterschiedlichste Projekte in fünf Großlebensräumen (Berg, Wald, Wasser, Siedlungsraum, Agrarland) und vier Schwerpunktregionen (Neusiedler See, Feuchte Ebene, March-Thaya-Auen, oberes Inntal) verteilten. Nutznießer sind über 100 Tier- und Pflanzenarten, eingeschlossen die 21 Leitarten der Kampagne. Mit Hilfe der vielfaltleben-Allianz – gewichtiger Partner aus den Bereichen Wirtschaft, Kultur, Medien, Interessensvertretungen, Gemeinden und NGOs – konnten seit Beginn der Kampagne entscheidende Maßnahmen für den Biodiversitätsschutz in den unterschiedlichsten Lebensräumen umgesetzt werden. Auch wenn manches vorerst nur „auf den Weg gebracht“ werden konnte, haben wir mehr Vielfalt, mehr Bewusstsein, mehr Wissen und nicht zuletzt mehr Partner gewonnen – Unterstützung kam hierfür von der Kommunikatiionsagentur brainbows. Trotzdem haben wir noch viel zu tun. Erst wenn die Biologische Vielfalt und ihr Stellenwert zum Gesprächsthema beim Stammtisch werden, dürfen wir aufatmen.

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3/2010: Geotag

Wenn Berge, Täler, Wiesen, Wälder und Seen in ausgewählten Regionen unseres Landes zur Bühne werden, dann hat wieder einmal das große Zählen begonnen. Die Hauptrolle spielen dabei Tiere, Pflanzen, Pilze und Flechten – sie werden aufgespürt und von Experten bestimmt und verzeichnet. Dabei stehen Naturbegeisterte und Wissenschafter Seite an Seite und entdecken immer wieder neue Arten. In diesem Jahr fand der GEO-Tag erstmals zeitgleich in allen sechs Österreichischen Nationalparks statt. Im „Internationalen Jahr der Biodiversität 2010“, ausgerufen von den Vereinten Nationen, will man weltweit das Bewusstsein für die Bedeutung der Biodiversität, d. h. der Vielfalt an Tier- und Pflanzenarten, an Ökosystemen und Genvarianten stärken. Zum Gelingen tragen verschiedene Aktionen, wie z. B. der Internationale GEO-Tag der Artenvielfalt bei.

Reihenweise Erstnachweise – das ist es, was mir auf Anhieb einfällt, wenn ich mir die Ergebnisse der GEO-Tage ansehe. Eigentlich müssten sie viel öfter stattfinden, diese Forschertage, denn eigentlich ist eine „Reihenuntersuchung“ der Natur die genialste Idee, um in 24 Stunden möglichst viele, seriöse Daten in netter Gemeinschaft und gelöster Atmosphäre zu bekommen! Hier verbinden sich Naturinteressierte, Amateure und Profis auf einzigartige Weise – die Wissenschafter lassen sich bei ihrer Arbeit über die Schulter schauen, die Besucher freuen sich über Informationen aus erster Hand – wann bitteschön, gibt es diese Gelegenheit sonst noch? Und das alles im Dienste der Natur, sogar ein weinig lustvoll, wenn man sich die eine oder andere Beschreibung durchliest. Davon legt auch so manches Foto Zeugnis ab – so viele Gelegenheiten, mit wildlebenden Tieren in Kontakt zu kommen, hat man/frau/kind gewöhnlich nicht. Bestes Beispiel dafür ist unser Titelfoto!

Freilich bieten die National- und Naturparks das ganze Jahr über ein vielfältiges Besucherprogramm an. Die einmalige Chance dieses Jahres war zum einen, dass die (mediale) Aufmerksamkeit auf einen Tag – und spannt man den Bogen über die ganze Woche der Artenvielfalt – ja sogar auf eine Woche gerichtet war. Das Echo war enorm! Zum andern gibt es dafür auch finanzielle Unterstützung seitens der EU - und als Ergebnis eine wissenschaftliche Publikation mit hoch interessanten Entdeckungen, an der gerade gearbeitet wird.

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2/2010: Sonderausgabe ÖBB

Als Allianzpartner der gemeinsamen Kampagne von Lebensmi-nisterium, NATURSCHUTZBUND, WWF und BirdLife bekennen sich die ÖBB einerseits zur Nachhaltigkeit und dem Schutz der Lebensvielfalt, andererseits sichern sie mit konkreten Projekten in ganz Österreich Lebensraum für viele Tiere und Pflanzen ent-lang ihrer Strecken. Dazu haben die ÖBB eine Biodiversitätsstra-tegie und ein Programm für die Umsetzung entwickelt. Die Maß-nahmen reichen vom Lebensraumschutz über gezielte Arten-schutzmaßnahmen bis zur Bewusstseinsbildung. Das kann z. B. die naturverträgliche Pflege von Bahndämmen und –böschungen, das Entschärfen von Tierfallen im Bereich der Gleis-anlagen oder die Umstellung der Bahnhofsbeleuchtung auf in-sektenfreundliches Licht sein. In diesem Heft möchten wir den Fokus auf das Naturschutz-Engagement der ÖBB richten und Ih-nen Projekte im Rahmen unserer Kampagne vielfaltleben vor-stellen, die von den ÖBB konkret unterstützt und auch gemein-sam durchgeführt werden. Übrigens werden etwa 30.000 Stück dieser Ausgabe im ÖBB Einzugsbereich verteilt, um ein möglichst breites Publikum über die Aktivitäten zu informieren und für die Natur zu gewinnen...

Als Allianzpartner der gemeinsamen Kampagne von Lebensmi-nisterium, NATURSCHUTZBUND, WWF und BirdLife bekennen sich die ÖBB einerseits zur Nachhaltigkeit und dem Schutz der Lebensvielfalt, andererseits sichern sie mit konkreten Projekten in ganz Österreich Lebensraum für viele Tiere und Pflanzen ent-lang ihrer Strecken. Dazu haben die ÖBB eine Biodiversitätsstra-tegie und ein Programm für die Umsetzung entwickelt. Die Maß-nahmen reichen vom Lebensraumschutz über gezielte Arten-schutzmaßnahmen bis zur Bewusstseinsbildung. Das kann z. B. die naturverträgliche Pflege von Bahndämmen und –böschungen, das Entschärfen von Tierfallen im Bereich der Gleis-anlagen oder die Umstellung der Bahnhofsbeleuchtung auf in-sektenfreundliches Licht sein. In diesem Heft möchten wir den Fokus auf das Naturschutz-Engagement der ÖBB richten und Ih-nen Projekte im Rahmen unserer Kampagne vielfaltleben vor-stellen, die von den ÖBB konkret unterstützt und auch gemein-sam durchgeführt werden. Übrigens werden etwa 30.000 Stück dieser Ausgabe im ÖBB Einzugsbereich verteilt, um ein möglichst breites Publikum über die Aktivitäten zu informieren und für die Natur zu gewinnen...

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1/2010: Moore - und ihre Rolle im Klimaschutz

Der Klimawandel hält mit riesen Schritten Einzug in viele Berei-che des Lebens. Auch wenn in Mitteleuropa die Lebensführung davon kaum beeinflusst scheint, sind die Auswirkungen an den Polen und in der südlichen Hemisphäre bereits deutlich wahr-nehmbar: Menschen und Tiere in den heißen Zonen der Erde spü-ren die Klimaerwärmung in Form von Wasser- und Nahrungs-mangel, aber auch von vermehrten Wetterkapriolen bereits mas-siv. Mit verschiedensten Lösungsansätzen wird darauf reagiert – von der Reduktion der Treibhausgase mittels erneuerbarer Ener-gieformen, Agrotreibstoffen oder flächendeckender Wärme-dämmung. CO2-Einsparung auf allen Ebenen ist hierbei das Ge-bot der Stunde. Die Hoffnung liegt zuallererst in den Wäldern – wider besseres Wissen, wie manche Wissenschafter meinen. Denn nicht die Wälder, sondern die Moore sind nach deren Ein-schätzung der größte terrestrische Kohlenstoffspeicher der Erde. Und diese Moorflächen – Torf wächst nur 0,5-1 mm pro Jahr - schwinden weltweit rapide – so wurden und werden die Ölpalm-plantagen Indonesiens bevorzugt auf Moorflächen angelegt. In-nerhalb der EU (Finnland und Schweden) gibt es sogar Bestre-bungen, Torf für Heizzwecke zu kategorisieren, da es für diesen nachwachsenden (!) Rohstoff höhere Förderungen gibt als für Kohle. Was die Moore für unser Klima bedeuten und was nötig ist zu tun, um die schleichende Zerstörung zu verlangsamen oder zu verhindern, wird das Thema dieser Ausgabe sein.

Der Klimawandel hält mit riesen Schritten Einzug in viele Berei-che des Lebens. Auch wenn in Mitteleuropa die Lebensführung davon kaum beeinflusst scheint, sind die Auswirkungen an den Polen und in der südlichen Hemisphäre bereits deutlich wahr-nehmbar: Menschen und Tiere in den heißen Zonen der Erde spü-ren die Klimaerwärmung in Form von Wasser- und Nahrungs-mangel, aber auch von vermehrten Wetterkapriolen bereits mas-siv. Mit verschiedensten Lösungsansätzen wird darauf reagiert – von der Reduktion der Treibhausgase mittels erneuerbarer Ener-gieformen, Agrotreibstoffen oder flächendeckender Wärme-dämmung. CO2-Einsparung auf allen Ebenen ist hierbei das Ge-bot der Stunde. Die Hoffnung liegt zuallererst in den Wäldern – wider besseres Wissen, wie manche Wissenschafter meinen. Denn nicht die Wälder, sondern die Moore sind nach deren Ein-schätzung der größte terrestrische Kohlenstoffspeicher der Erde. Und diese Moorflächen – Torf wächst nur 0,5-1 mm pro Jahr - schwinden weltweit rapide – so wurden und werden die Ölpalm-plantagen Indonesiens bevorzugt auf Moorflächen angelegt. In-nerhalb der EU (Finnland und Schweden) gibt es sogar Bestre-bungen, Torf für Heizzwecke zu kategorisieren, da es für diesen nachwachsenden (!) Rohstoff höhere Förderungen gibt als für Kohle. Was die Moore für unser Klima bedeuten und was nötig ist zu tun, um die schleichende Zerstörung zu verlangsamen oder zu verhindern, wird das Thema dieser Ausgabe sein.

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