2/2026 Renaturierung als Chance

Renaturierung ist kein Luxus, sondern Pflicht: Österreich ist durch die Naturwiederherstellungsverordnung der EU verpflichtet, geschädigte Ökosysteme zu renaturieren. Doch was bringt das konkret? Mehr Hochwasserschutz, sauberes Wasser, fruchtbare Böden und mehr Lebensräume für Tiere und Pflanzen. In dieser Ausgabe von natur&land stellen wir die wichtigsten Inhalte der Verordnung vor, Naturschutzbund-Expert*innen bewerten sie und nehmen dabei auch gleich die bisherigen Maßnahmen Österreichs dazu unter die Lupe. Darüber hinaus zeigen wir anhand vieler Beispiele, wie Renaturierung funktioniert – von revitalisierten Flüssen über wiedervernässte Moore bis hin zu naturnahen Wiesen. Und wir machen klar, warum Renaturierung eine Investition in unsere eigene Zukunft ist.

Darüber hinaus gibt es auch wieder eine bunte Mischung von Themen: Wir erzählen, warum Saatgut-Patente eine Gefahr für die Vielfalt darstellen und zeigen anhand der Tiroler Genbank, wie Saatgut systematisch bewahrt wird. Der in vielen Gärten wachsende Kirschlorbeer wird einer kritischen Prüfung unterzogen, wir gehen Naturphänomenen wie Nyktinastie und Fluoreszenz auf den Grund und zeigen auch, dass Rabenvögel vielfach unterschätzt werden.

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1/2026: Wilde Wege

In dieser Ausgabe von natur&land geht es um Bewegung in der Natur – wie sie abläuft und warum sie für Arten überlebenswichtig ist. Wir schauen auf Amphibien, die zu ihren Laichplätzen unterwegs sind, wie Zugvögel ihre Reise in den Süden bewältigen und warum sich ihre gewohnten Routen auch ändern können. Auch wandernde Insekten stellen wir vor sowie Säugetiere und ihre traditionellen Wege. Gleichzeitig zeigen wir, wie stark Straßen und Siedlungen diese Wege zerschneiden können. Und wir werfen einen Blick auf Pflanzen, die sich über Wind, Wasser oder Tiere ausbreiten und so neue Lebensräume erreichen. Dabei werden vernetzte Korridore und Trittsteinbiotope immer wichtiger – auch diesen Aspekt beleuchten wir.

Darüber hinaus stellen wir die Arten des Jahres 2026 vor, zeigen, wie Fledermausschutz auch in einer Großstadt funktionieren kann, und stellen eine Analyse vor, die zeigt, dass aktuelle Geografie-Schulbücher beim Thema Nachhaltigkeit noch erheblichen Nachholbedarf aufweisen.

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