Rote Karte für den geplanten Steinbruch am Fuße der Kanisfluh

Kanisfluh Nordseite © Michael Severin

Die Kanisfluh ist nicht irgendeine Landmarke, sondern der „Heilige Berg“ der Talschaft Bregenzerwald und des ganzen Landes Vorarlberg.  Ihr galten bereits um die vorletzte Jahrhundertwende die ersten Bemühungen des Naturschutzes in Vorarlberg. Damals gab es die erste Verordnung zum Schutze des Edelweißes. Später wurde sie auf Antrag des Reichstags- und Landtagsabgeordneten und späteren Vizekanzlers Jodok Fink auf die seltenen Alpenpflanzen in ganz Vorarlberg erweitert. Die Bezirkshauptmannschaft Bregenz nahm damit in jener Zeit eine Vorreiterrolle für ganz Österreich ein. 

Damit die Kanisfluh tabu bleibt und ihr keine Landschafts- (und Statik- ?) zerstörende Basiswunde zugefügt werden kann, haben sich Alpenschutzverein, Alpenverein und Naturschutzbund mit der Bürgerinitiative „Üsa Kanis“ zusammengetan. 

Gemeinsam machen sie am Samstagabend 22. Juli 2017 mit einer Fackel-Lichterkette auf der Kanisfluh auf diesen Frevel aufmerksam.  Sie laden zum Beobachten der Mahnfeuer gegen den geplanten Steinbruch ab etwa 20:30 Uhr auf die Terrasse des Berghauses Kanisfluh auf der Schnepfegg ein. Ein Alphornbläser wird dort die Teilnehmenden empfangen. 

Eine weitere Veranstaltung folgt am Donnerstag 27.7.2017 um 19 Uhr mit der Eröffnung der Kunstausstellung „Üsa Kanis“ in „Alps Hoamat“ in Mellau, Klaus 5. 

Die Vernissagerede hält Primar Dr. Reinhard Haller zum Thema „Der Einfluss der Landschaft auf den Menschen – und des Menschen auf die Landschaft“. 

Näheres unter  www.unserekanisfluh.at  

Hildegard Breiner

Im Namen der Naturschutzorganisationen 

Bregenz, Thalbachgasse 8,  am  16.7.2017

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