Luchs Alus tot aufgefunden

Bei dem am Dienstag, den 5.9.2017 im bayerischen Schneizlreuth von bayerischen Jägern tot aufgefundenen, männlichen Luchs handelt es sich um das in Fachkreisen bekannte Tier namens „Alus“. Dies konnte aufgrund seiner Fleckzeichnung eindeutig festgestellt werden.

Der Single-Luchs war seit 2015 im Salzburger Pinzgau und im Bayerischen Grenzbereich unterwegs und Teil eines gemeinsamen Forschungsprojektes der Österreichischen Bundesforste, der Bayerischen Staatsforsten und einer Münchner Stiftung. Die aufgestellten Fotofallen haben mehrfach Bilder von ihm aufgenommen. „Das Auffinden des toten Luchses macht uns betroffen und wirft noch viele Fragen auf. Bislang wissen wir leider noch nichts darüber, wie er zu Tode kam. Die bayerische Polizei wird mit den Ermittlungen rasch beginnen und Ergebnisse daraus sind abzuwarten. Von Spekulationen über die Todesursache und den Hergang halten wir sehr wenig. Wir hoffen darauf, baldmöglich eine Aufklärung der Todesursache zu erhalten“ sagen die Vertreter Thomas Schreder, Bezirksvorsitzender Oberbayern im Bayerischen Jagdverband e.V. sowie Salzburgs Landesjägermeister Max Mayr Melnhof und Dr. Hannes Augustin, Geschäftsführer Naturschutzbund Salzburg.

Ob der Luchs wie viele andere in Bayern und Österreich einer Straftat zum Opfer gefallen ist, wird erst die pathologische Untersuchung endgültig beweisen. Bisher ist unklar, ob die fehlenden Körperteile erst bei der Bergung abgetrennt wurden oder bereits zuvor. Für den Fall einer Straftat bei Luchs Alus loben der WWF und die Bayerische Gregor Louisoder Umweltstiftung 15.000 Euro für Hinweise, die zur Verurteilung des Täters führen, aus.

Hinweise sind in Deutschland per E-Mail an bayern-wild@umweltstiftung.com erbeten. In Österreich an das Landeskriminalamt Salzburg zu richten. Die Telefonnummer lautet 059 133 50 3333

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